Die Letzte Kartuffel

Ein irres Stück über das irische Leben.

Nach Flann O’Briens Buch „Das Barmen“ einen Zeitgenossen und Lieblingsautor von James Joyces, wurde das Stück „Die letzte Kartuffel“ szenisch umgesetzt.

 

Es  handelt von  Bonaparte O´Connors, einem gälischen Bauern zu der Zeit der Hungersnot und der Unterdrückung seines Volkes durch die englische Regierung.

 

In Irland muß Bonaparte O´Connors erleben, dass er seinem Schicksal nicht entkommen wird. Geprägt von einer armseligen Familie muß er mit seinen eigenen Mitteln lernen, die tägliche Durchsetzung der englischen Kultur zu überlisten.

 

Die schwierige Geburt eines Säuglings im Schweinestall, geschlagene Schulkinder, Bauern ohne Grundstück, Fischer ohne Fische. Als einzige Freude bleibt nur noch die geliebte Kartuffel – manchmal ebenso verseucht wie das ganze Land. Manchmal von den Schweinen verspeist, die mit Bonaparte O’Connors hausen. Jene skurrile Welt zeigt uns, dass die tatsächlichen Schweine die Engländer – und die Kartuffeln das Sinnbild der Gälischen Freiheit sind.

 

Eine Welt ohne Gesetze, es sei denn die willkürlichen Regel einer Regierung, die ihre Macht ohne  Objektivität ausübt.

 

Die Puppen dienen als Mittel dafür, die satirische Welt von Flan O´Brien wiederzugeben.

 

Wenn wir das Werk von Flann O’Brien nicht wertschätzen, sind wir dumme Narren, die es nicht verdient haben, bedeutende Männer zu haben.

Flann O’Brien ist ein sehr bedeutender Mann.

 

Regie                          Dieter Desgranges

Spieler                        Dietmar Blume

Ausstattung                Susanne Wieltsch

 

 

Eine Produktion von Dietmar Blume

gefördert durch
Landeshauptstadt Saarbrücken

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